Syrien sans Syrer

Letztens hört man wieder von einer syrischen Stadt, in der Menschen bei einem Anschlag getötet wurden. Man fragt sich nun: Wo kommen die her? Denn nach den offiziellen Zahlen- und wie hoch mag die Dunkelziffer sein- sind schon mehr Syrer aus Syrien ausgewandert, als es offiziell überhaupt Syrer gibt- wo kommen nur die ganzen Syrer her und wer ist denn da noch in Syrien übrig, wenn doch mehr als ganz Syrien um Asyl in West-Europa angesucht hat?

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Die Mauer muss hin!

Viele, die vor nunmehr fast dreißig Jahren mit Tränen in den Augen die rührenden Mauerfall-Szenen im Verdummungs-Fernsehen geschaut haben und sich über die deutsche Osterweiterung freuten, werden sich heute wünschen, die Zeit zurückdrehen zu können. Zusammenbruch der Sowjetunion hin oder her- wir wollen unsere Mauer behalten! Man denke sich nur Folgendes: Wären die Mauer und die DDR noch da, gäbe es heute in Deutschland eine Bundesterminatorin weniger und wie viele werden sich denken, dass es das allemal wert gewesen wäre, die Mauer zu behalten!

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Der Tag der Entscheidung

Man hört aus den Umfragen der überflüssigen Meinungsforscher, Merkel sei beliebter als Schulz. Wie auch immer: Unsere Bundesterminatorin hat allen den Kopf verdreht- jeder Bürger glaubt, er liebt sie, während es sich in Wirklichkeit wohl um so etwas wie eine politisch unreife, hormonelle Störung des ewig pubertären Wählers handelt. Die Solidarität zur „Mutti“ wird von den gleichgeschalteten Medien wie eine riesige Hanfpflanze kultiviert. Und wenn es doch Schulz wird- ist ja das Gleiche, nur mit einem Y-Chromosom. Eigentlich würden die Deutschen und Nicht-so-deutschen wohl viel lieber Joko gegen Klaas als Kandidaten zur Kanzlerschaft gegeneinander antreten sehen und finden sich mit der Alternative Schlaftablette gegen Schlaftablette ab, weil sie ja doch nichts dagegen tun können. Die Slogans der beiden Kandidaten perfekt konzipiert von Consulting-Experten, die mit so etwas Millionen, ja, Milliarden verdienen. Dank der repräsentativen sogenannten Demokratie auf Kosten von jedem Bürger. Wenn wir schon für diese ganze Selbstdarstellung so teuer bezahlen müssen, wollen wir auch mit einem Wähler-Dienstwagen zur Wahl abgeholt werden. Immerhin bekommen alle Parlamentarier und Beamten dank uns eine lebenslange Beamtenpension, die im Monat so viel rechnet wie viele Wähler-Idioten im Jahr verdienen!

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„Die Zeit“: Adressen-Phishing zum Wohle des Turbo-Kapitalismus

„Christoph Uhlberg von der Zeit“ erinnert mich- und zwar ständig. Ich soll mir vier Wochen lang „Die Zeit“ sichern und außerdem etwas gewinnen. Ja, wenn man so wenige Freunde hat wie ruthwitt, dann freut man sich doch, eine E-Mail von „Christoph Uhlberg von der Zeit“ zu bekommen! ruthwitt war nämlich tatsächlich so einfältig und hat vor einigen Jahren ihre Meinung auf der Internet-Seite der „Zeit“  kundtun wollen. ruthwitt war so naiv, zu glauben, „Die Zeit“ interessiere sich für ihre Meinung- das tat sie nicht. „Die Zeit“ wollte nur meinen Namen, Adresse und E-Mailadresse und hat dank einer ganz kleinen unleserlichen und gar nicht als solche erkennbaren unten versteckten Einverständniserklärung meine persönlichen Daten geschenkt bekommen und so ganz für umsonst das Recht bekommen, mich auf ewig mit Werbemüll zu bombardieren. Was ruthwitts Interesse an der „Zeit“ im Allgemeinen angeht, so ist es eher nicht mehr vorhanden. Früher war es eine elitäre Linkssnobisten-Zeitung, mit deren Lektüre man sich als Linksintellektueller zu erkennen gab. Heute, da „Die Zeit“ von den Unterschichten jeder Art und Couleur, von jeder staubsaugenden, bügelnden und kinderwerfenden Ehefrau und von jedem rotznasigen Gymnasiasten gelesen wird, hat sich auch die Qualität des nicht mehr wirklich den Horizont erweiternden Leseangebots in der ehemals elitären Zeitung gewandelt. Plus minus hundert Seiten reine Produktplatzierungen- ob es biografische Beiträge über Politiker, Autoren oder Landschaften sind. Ja, auch Berichterstattung des politischen Geschehens im In- und Ausland ist reines Product-Placement bei der „Zeit“ und man trägt eigentlich kiloweise Werbemüll mit sich herum. Werbung soweit das Auge beim Herumblättern reicht- teilweise auf eine die Retina schmerzende dreiste Weise und teilweise, aber nur zum kleinen Teil, als Berichterstattung getarnt. Da auch die Linksintellektuellen heute eher von der Gosse kommen und niemand mehr den Kapitalismus infrage stellt, muss das Product Placement für Fairtrade-Kaffee, teure, aber angeblich faire Markenkleidung und Intellektuellen-Urlaube nicht mehr getarnt werden. Man gibt sich pseudo-kritisch gegenüber allem- aber welches Medium tut das heute nicht? Kritisch ist in der „Zeit“ nur die Menge an hereingestopfter Werbung und Beiträge, die so bildend sind wie der öffentliche Schundfunk mit seinen Schlagerparaden und dem „Sturm der Liebe“. Der Literaturteil besticht durch das Herauspicken von Autoren, deren Agenturen ganz sicher nicht dafür bezahlt haben und wo man wie auch im Fernsehen oder bei Buchmessen sich ernsthaft fragt- was ist bei dem Milliardenangebot jetzt an dem Schreib-Fuzzi besonders, dass gerade er für einen Beitrag ausgesucht wird? Vielleicht sind gute wirtschaftliche Verbindungen das Besondere und eine gewisse politische Wichtigkeit darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Auch früher haben nur gewisse Eliten publiziert und heute sind die Eliten halt mit sündhaft teuren Linksintellektuellen-Fetzen verkleidet und geben sich ganz unbedarft. Wer das braucht, ist selbst schuld!

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Haben wir wirklich eine Wahl?

Deutschland wird also bald den Bundestag wählen. Es erscheint, als würden sich die Abgeordneten alle selbst wählen- ich zumindest habe wirklich niemanden von den über fünfhundert Proporz-Sesselpupsern im Auge, der mich auch nur im entferntesten interessieren oder meine Interessen vertreten würde. Irgend eine Partei wird den Bundeskanzler stellen. Klar ist- es wird keine Drei-Groschen-Partei und auch nicht die AfD. Es genieren sich halt doch noch viele Leute vor der „Alternative für Deutschland“ und vielleicht ist in Deutschland auch das Zielpublikum schon gar nicht mehr da, das „alternativ“ wählen würde. Es bleiben also zwei potentielle Bundesterminatoren: Merkel und Schulz. Zwei Parteien, null Unterschied in der Politik und im Profil. Wir leiden nun schon fast so lange wie unter Kohl unter einer Politikerin, die sich Anarchie und Tyrannei auf die Stirn geschrieben hat. Frau Merkel will sich nicht mit dem Wähler auseinandersetzen- sie rollt nicht einmal über ihn drüber, sondern ignoriert einfach den Umstand, dass ein Politiker dem Wähler Rechenschaft schuldet. Abzusehen, dass die sogenannte Alternative, die von den Medien als Eurokrat und Technokrat bezeichnet wird, genauso eine Ignoranz des Wählers an den Tag legen wird. Vorher „Wir schaffen das“, nachher „Wir machen das“- wo ist da der Unterschied? In Deutschland ist es, im Gegensatz zu Frankreich, wo eine geradezu beispielhafte Abstrafung von unliebsamen Politikern durch Wähler oder Ministerien stattfindet, Tradition, den obersten „Führer des Volkes“ auf Gedeih und Verderb zu akzeptieren- gleichgültig gegenüber der Tatsache, dass der oberste Politiker ihnen schadet. Alle kleben an ihren Ministeriums- und Parlamentssitzen und niemand spricht gegenüber dem politischen Oberboss ein wirklich ernst gemeintes Mißtrauen aus, das sein Amt gefährden könnte. Sollten doch irgendwelche geheimen Bankkonten oder gefälschte Doktorarbeiten auftauchen, sind sie niemals beim Oberboss, dem Bundeskanzler, gefunden worden! Es scheint, als würden alle deutschen Bundeskanzler direkt aus dem Himmel für unschuldige Engelein herabgestiegen sein- oder dürfen die Medien vielleicht nichts ernsthaft Negatives über die potentiellen und reellen Oberbosse, die Bundeskanzler, sagen? Immer heißt es „Mutti“, „Mutti“, als würde noch irgend einem resignierten Wähler, der sich nicht dafür zu schade ist, Tele 5 zu schauen, auch nur ein müdes Lächeln über die Lippen kommen, wenn da Wahlwerbung für Angela Merkel, als Pseudo-Satire getarnt, betrieben wird. Die Wähler, Protestwähler und Nichtwähler sind von dem ständigen „Angie, Angie“-Herumgesäusel müde und glauben nicht, dass „Marti, Marti“ eine Erweckung sein wird.

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Lady Di: Die Königin der Dumpfbacken

Zum 20. Todestag von „Prinzessin“ Diana, der ehemaligen Angebeteten des Thronfolgers des leicht geschrumpften Großbritannien, stechen einem überflüssige Beiträge in den Medien schmerzhaft ins Auge und verursachen lästige Hirngeschwüre. Was die „Königin der Herzen“ angeht, so wäre das für mich persönlich jemand, der erfolgreich sehr kranke Herzen chirurgisch behandelt und Menschen so das Leben rettet. Das wäre eine Frau, die ich als „Königin der Herzen“ bezeichnen würde. Anders steht es um eine beliebige Tussi, die das Glück hatte, in den erlauchten Personenkreis der Gala- und Sun-Magazine Meistfotografierten aufgenommen zu werden- neben Elton, Fritz Wepper, Bushido, Taylor Swift und anderen Darstellern der Beliebigkeit. Es ist bemerkenswert, dass Massen von knödelbrotdummen Unterschichten um einen Menschen angeblich trauern, der nichts mit ihnen zu tun hat und dabei oft ihre eigenen Kinder in von der Sonne erhitzten Autos vergessen und sie qualvoll verrecken lassen. Man muss sich auch durchaus Fragen über die politische Integrität eines Staates stellen, der seine Autorität aus einem längst nicht mehr zeitgemäßen, demokratisch fragwürdigen Personenkultus einer Handvoll von royalistischen Selbstdarstellern bezieht, die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen. Großbritannien, ein Land, in dem durch die gezielte soziale Spaltung eine Unterart von unzähligen Vertretern der geistigen Unterschicht und eine darüber stehende Art einer kleinen Zahl von sehr Vermögenden und der geistigen Unterschicht intellektuell und sozial Überlegenen regelrecht gezüchtet wird. Ohne diese gezielte Heranziehung derer, die auch so sein wollen, wie die Supermächtigen und die Superreichen in dem Land, gäbe es gar kein Publikum, welches sich dem sozialpathologischen Royalisten-Personenkultus so willenlos ergibt. Ein Land, das wie viele andere eine besorgniserregend hohe Anzahl von kulturell, politisch und sozial organisierten und anti-aufklärerisch agierenden sogenannten Minderheiten hat und glaubt, sein Problem einer de facto nicht existierenden Identität durch kitschige und teure Werbeeinschaltungen, die eher symbolische Aufkündigung der EU-Mitgliedschaft und das Herausekeln von europäischen Zuzüglern und besonders von Polen lösen zu können. Ein Land, dessen Oberschicht seine eigene Kultur und seine eigenen Traditionen nur medial und zur Benebelung der Massen pflegt, um die scharfe Bombe des Kulturkampfes, der zu einem Krieg ausarten könnte, noch ein wenig hinauszuzögern, solange sich die Unterschichten noch monetär und sozial ausbeuten lassen. Ja, so ein Land braucht wohl eine „Königin der Herzen“- ob es nun „Lady“ Di oder „Herzogin“ Kate ist- um den dummen Pöbel erfolgreich von der Realität abzulenken und ihn dauerhaft manipulieren zu können. Wir brauchen alle ein paar fürstliche oder politische „Royals“, um schwer erschuftetes und auch auf Leichen erbautes Staatsvermögen einer Kaste von Selbstbereicherern in den Rachen schieben zu können: Mit der medial propagierten Gewissheit, dass sich das eben so gehört, weil unsere Auserwählten unter dem Schutz eines Allmächtigen stehen und ihr vom Himmel gegebenes Licht auf uns herniederschienen lassen!

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Trauer um Helmut Kohl?

Die Medien posaunen herum, es trauere die ganze Welt um Helmut Kohl und alle Politiker dieser Welt äußerten ihr Beileid. Trauer ist ein äußerst seltenes Gefühl. Man empfindet Trauer, wenn man beispielsweise einen Menschen, der einem sehr nahe steht, an eine Krankheit oder ein Unglück verliert. Mit diesem Menschen hat man viel geteilt und der Verlust zerreißt einem das Herz. Man erholt sich nie davon und leidet an so etwas wie gebrochenem Herzen, das medizinisch messbar ist. Was hingegen keine Trauer ist, ist die Heuchelei von Medien und Politikern über den Tod von Prominenten aller Couleur. Die „Trauer“ um Helmut Kohl ist da keine Ausnahme. Ein Berufspolitiker, der mit allerlei legalen und halbseidenen Bemühungen (Stichwort Spendenaffäre) nicht nur sich, sondern auch seine Nachkommen gut versorgt hat und dessen Erwähnung diesen Nachkommen ganz schön viel Geld auf diverse Konten einbringt. So viel Geld für die bloße Existenz zu bekommen ist für uns Normalbürger unvorstellbar. Durch Zwangsgebühren und Zwangsabgaben nähren wir diese ganze Politprominenz und ihren Familiennachzug und am Ende glauben wir vielleicht wirklich noch so etwas wie „Helmut, wir werden dich vermissen!“ Aber wir versorgen ja immer noch seine Zöglinge- verwandt wie unverwandt (Stichwort Angie) und das soll uns ins unserer unermesslichen „Trauer“ ein Trost sein!

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